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Risikomanagement

Die für IdSuB relevanten Kinder- und Jugendschutz-Risiken werden in einem separaten Risiko-Dokument für die jeweiligen Projekte/Programme verwaltet. Die Risiken werden in einem kooperativen Prozess zusammen mit MitarbeiterInnen und Projektleitung identifiziert und gruppiert:

    Alle identifizierten Risiken werden den verschiedenen Aktivitäten zugeordnet, z.B.: Sessions, Camps, Turniere, Events bei Open Sports

    Alle identifizierten Risiken werden den folgenden Risikokategorien zugeordnet: Vernachlässigung, Sexueller Missbrauch, Psychische Gewalt Erwachsene/Kind, Psychische Gewalt Kind/Kind, Physische Gewalt Erwachsene Kind, Physische Gewalt Erwachsene Kind) geclustert.

    Die identifizierten und gruppierten Risiken werden analysiert, indem ihnen jeweils eine Eintrittswahrscheinlichkeit und ein potentielles Schadensausmaß zugeordnet werden. Der daraus resultierende Risikoscore unterstützt bei der Priorisierung der Maßnahmen.

    Alle Risiken bedürfen einer Reaktion. Die daraus resultierenden Maßnahmen gehören üblicherweise zu einer der folgenden Maßnahmen-Kategorien:

      Risikovermeidung → z.B. Projektumfang reduzieren

      Risikoübertragung → z.B. Risiko auslagern/teilen

      Risikominderung → Maßnahmen zur Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit

      Risikoakzeptanz → Risiko wird akzeptiert

      Es liegt in der Verantwortung der Projektleitung und der beiden Kinderschutzbeauftragten, die Umsetzung der identifizierten Maßnahmen zu überwachen sowie das Risiko-Dokument mindestens einmal im Jahr zu aktualisieren. Dabei sollten sie das sich ständig ändernde organisatorische Umfeld sowie unterschiedliche Perspektiven der MitarbeiterInnen, ProjektteilnehmerInnen, und PartnerInnen berücksichtigen.